Süßer die Hühnerknochen wohl knacken!

SZ-Kolumnisten lesen beim Interkulturellen Stammtisch „Mitanand“

Wenn man Bayern als seine „Neue Heimat“ erkunden will, ist es wichtig zu verstehen, was „Typisch deutsch“ ist. Die SZ Kolumnisten Lilian Ikulumet/Uganda und Olaleye Akintola/Nigeria versuchen dem jede Woche in ihrer gleichnamigen SZ- Kolumne auf den Grund zu gehen und halten uns Deutschen und sich selbst dabei auf wunderbar humorvolle Art immer wieder einen Spiegel vor. Am 26.11. 2019 bekamen die ca. 40 Gäste des Interkulturellen Stammtischs im Neubiberger „Gleis 3“ ein paar lustige Kostproben ihrer Kolumnen zu Gehör. Was fasziniert so viele Deutsche am Yoga-Trend? Kann ich mein Kind hier in aller Öffentlichkeit stillen? Wie kann es sein, dass keiner die Steuererklärung versteht und doch das System hier erstaunlich gut funktioniert? Warum grillt man Schweinefleisch, aber keine Hunde? Und warum zuzeln die Bayern zwar Weißwürste aus, aber keine Hühnerknochen, die so schön knacken und deren Mark so gesund ist? Eine Antwort auf das WARUM ist immer ein Schritt in Richtung gegenseitigem Verständnis. Anregende Gespräche im Anschluss an die Lesung kreisten um weitere kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten und um das große Thema „Heimat“, die von jedem Menschen unterschiedlich empfunden werden kann.

Mehr dazu gibt es bei der nächsten Veranstaltung am 5.2. ab 19 Uhr im Bürgerhaus Putzbrunn zu erfahren. Dorthin lädt der Interkulturelle Stammtisch zu Vortrag und Podiumsdiskussion ein.

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