Schüler und Jugendliche – Kultur und Identität

Schüler und Jugendliche – Kultur und Identität

TIM-Inspiration

„TIM Inspiration“ ist eine Erfahrungsreise für Mittelschüler. Für ein Schuljahr helfen wir einer Schulklasse, ihren Stärken auf den Grund zu gehen. In Workshops, die ergänzend zum Unterricht stattfinden, geben wir den Jugendlichen die Möglichkeit, sich frei zu entfalten.
„TIM Inspiration“ nimmt sie auf ihrem Weg in die Zukunft an die Hand. In den vier Modulen „Ich mit Mir“, „Ich mit den Anderen“, „Ich mit meinem Alltag“ und „Ich in der Welt“ können die Jugendlichen ihr Inneres entdecken und erlernen personale, soziale, methodische und
kulturelle Kompetenzen.

Sehr gelungener Workshop!!

Feedback der Schüler und Schülerinnen:

TIM Insp_Evaluationsergebnis_8_WS Kulturhaus

Gebracht hat mir … 

… der Workshop viel, weil mich die Leute zum Nachdenken angeregt haben.

… mich in andere Leute hineinzuversetzen und zu wissen, dass man nie weiß, was in anderen Menschen vorgeht.

… dass ich mich getraut haben, mich selber besser kennen zu lernen.

… dass ich danach noch drüber nachgedacht habe und ich andere besser kennengelernt habe.

…es, dass ich Menschen jetzt ganz anders wahrnehme und dass man was fürs Leben dazugelernt habe.

… es hat Spaß gemacht.

… die Übungen und die Fragen der Referentin.

… dass ich besser weiß, wer ich bin.

… eine Menge, wie z.B. meine Eigenschaften herauszufinden.

… es  eigentlich nichts, aber der Workshop war schön gestaltet.

… dass man die Leute nicht nach ihrem Aussehen bewerten soll.

… der Workshop ein wenig mehr Information über mich und meine Herkunft.

Feedback der Referentin:

Es stellte sich heraus, dass Werte wie „Respekt“, „Höflichkeit“, „seine Interessen und eigene Meinung vertreten“ den Schülern deutlich wichtiger waren als „modische Kleidung tragen“ oder „zu einer Clique dazugehören“. „Seine Mitschüler unterstützen, z.B. bei den Hausaufgaben“ fand erstaunlich viele Kritiker, die die Ansicht vertraten, jeder ist für sich selbst dafür verantwortlich aufzupassen und zu lernen. Vielen ist Religion und Glaube wichtig in ihrem Leben und erstaunlich viele gaben auch zu, sich öfter mal einsam zu fühlen. Ich denke, die Auseinandersetzung mit diesen Themen innerhalb einer bekannten Gruppe und – wie ich finde – sehr guten Klassengemeinschaft hat die Schüler darin bestärkt, sich in ihrer eigenen Individualität mit Wesensart und Meinung unbeschwert einbringen zu können und neue Gemeinsamkeiten mit anderen zu entdecken und zu teilen. Den eher ruhigen Schülern kamen Gruppenaktivitäten sehr entgegen, bei denen sie auch ohne Wortbeiträge etwas von sich selbst den anderen mitteilen konnten. Wir konnten herausstellen, wie wertvoll und bereichernd der eigene Migrationshintergrund ist, der jedem einzelnen eine große Vielfalt an Sprachen und kulturellem Wissen mitgibt.

Integrationskurs zu Besuch beim Bürgermeister

Ein Integrationskurs der VHS-Südost zu Besuch bei Bürgermeister Loderer im Rathaus Ottobrunn

„Dieses Gespräch ist für mich etwas ganz Besonderes“, flüsterte ein Teilnehmer aus Afghanistan beim Verlassen des Rathauses. „Eine persönliche Begegnung mit einem Bürgermeister wäre in meiner Heimat völlig unmöglich.“ Andere stimmten ihm zu. Mehr als zwei Stunden hat Bürgermeister Loderer sich Zeit genommen, um den Integrationskursteilnehmern der vhs Südost die Arbeit und Räumlichkeiten eines Gemeinderates näher zu bringen und ihre Fragen zum Leben in Ottobrunn zu beantworten. Unvergesslich!

Text: Kursleiterin Irene Martius

Integrationskurs besucht Bürgermeister

Ein Integrationskurs der VHS-Südost zu Besuch bei Bürgermeister Loderer im Rathaus Ottobrunn

„Dieses Gespräch ist für mich etwas ganz Besonderes“, flüsterte ein Teilnehmer aus Afghanistan beim Verlassen des Rathauses. „Eine persönliche Begegnung mit einem Bürgermeister wäre in meiner Heimat völlig unmöglich.“ Andere stimmten ihm zu. Mehr als zwei Stunden hat Bürgermeister Loderer sich Zeit genommen, um den Integrationskursteilnehmern der vhs Südost die Arbeit und Räumlichkeiten eines Gemeinderates näher zu bringen und ihre Fragen zum Leben in Ottobrunn zu beantworten. Unvergesslich!

Text: Kursleiterin Irene Martius

Kulturelle Vielfalt: Beziehungen im Gesundheitswesen neu gestalten

Kulturelle Vielfalt – Beziehungen neu gestalten 2017

Zielgruppe: Mitarbeiter des Gesundheitswesens aus dem pflegerischen, medizinischen, Service- und administrativen Bereich, mit und ohne
Migrationshintergrund. Die Seminarsprache Deutsch ist auch für Teilnehmer ab Niveau B1 gut verständlich.

Thema: Der kulturelle Hintergrund von Pflegefachkräften, Pflegeassistenzberufen und medizinischem Personal wird immer vielfältiger und damit auch das Verständnis von Krankheitsbegriffen, den Ursachen von und dem Umgang mit Krankheiten, den Pflegekonzepten und Gesundungsprozessen und dem Dienstleistungsgedanken im Gesundheitswesen. Auch auf Seite der Patienten nimmt die kulturelle Vielfalt zu und führt zu Missverständnissen und Konflikten. Für ein kultursensibles Arbeiten in dem Bereich Gesundheit und Pflege ist es notwendig, auftretende Widersprüche zu erkennen und damit umgehen zu lernen.
Dieses Seminar vermittelt Wissen, um kulturell bedingte Konfliktsituationen im Miteinander als solche zu erkennen und mit ihnen besser umgehen zu lernen. Missverständnisse können früher erkannt oder sogar vermieden, Fremdes als bereichernd empfunden und eingesetzt werden. Sie erlangen die Fähigkeit, sich zwischen den Kulturen erfolgreich zu bewegen und zu vermitteln, ohne die eigene Kultur aufgeben oder verneinen zu müssen.

Referentin:

Irene Martius, zertifizierte Trainerin für interkulturelle Kompetenz und Deutsch als Fremdsprache. Studium der Iberoromanistik, längere Auslandsaufenthalte, Dozentin und Mitglied im Aufsichtsrat der VHS SüdOsT GmbH, Putzbrunn bei München.

Inhalte:

> Einblicke in die eigene Identität und Kultur
> Stereotyp und Vorurteil als kultureller Filter
> Erkennen von und Umgang mit Situationen wie z.B. Schmerzempfinden; Wissensdefiziten; Distanz-Verständnis zwischen Patienten, Besuchern und Personal; Anerkennung der Kompetenz der Person unabhängig von Rang und Geschlecht; u.v.m.
> Kenntnisse über kulturell geprägte Regeln, Normen, Werte und Symbole
> Dekodierung von fremden Verhaltensweisen

Methoden: Ihr Erfahrungsaustausch dient als Grundlage für das Seminar. In simulierten Situationen werden eigene und fremde Reaktionen und Verhaltensweisen bewusst. Durch Impulse der Referentin können diese erkannt und der veränderte Umgang erlernt werden.

Informationen zu dieser Veranstaltung als PDF herunterladen

Termin: 05.05.2017, 8:30 – 16:00 Uhr

Ort und Anmeldung: Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschaben GmbH