Aus- und Weiterbildung

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Ob im Kindergarten, in der Schule, der Berufsschule, in Ausbildungsstätten, im Fremdsprachenunterricht oder an der Universität, überall begegnet Ihnen heute ein multikulturelles Umfeld. Für Lehrende wie Lernende gilt: Interkulturelle Begegnungen werden ihrer Natur nach als emotional aufwühlend erlebt. Der Fremde ist ein in die Nähe gerückter Unbekannter. Diese Nähe ist nicht immer einfach auszuhalten. Zugleich aber macht gerade Pädagogen das aufklärerisch-humanistische Ideal zu schaffen, das Toleranz gegenüber Andersartigkeit gebietet.

Es stimmt: Wer beispielsweise eine Fremdsprache lehrt, vermittelt auch die Kultur dieser Sprache. Die Bedeutung konkreter Begriffe wie Stuhl oder Tisch ist eindeutig und lässt sich leicht nahe bringen. Doch abstrakte Begriffe wie „Freiheit, Fortschritt“ oder „Demokratie“ rufen bereits verschiedene Assoziationen bei den Lernenden hervor, die häufig noch weiter auseinander liegen bei Gefühlswörtern wie „Trauer“ oder „Freude“.

Im Kindergarten und in der Schule spielt die Frage nach dem kulturellen Hintergrund des Elternhauses eine wichtige Grundlage für das Verstehen und Heranführen der Kinder und Eltern an das deutsche Ausbildungssystem. Abweichende Wertesysteme müssen erkannt und verstanden werden, um die Schüler in ihrer Ausbildung kompetent unterstützen zu können. Die Kommunikation mit den Eltern oder Jugendlichen läuft nicht gewohnt selbstverständlich ab, evtl. müssen neue Wege gefunden werden. In dem Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen müssen wir alle lernen, dass es das „Normale“ nicht gibt und das ein Denken in Schubladen und Kategorien immer weniger befriedigend ist, da damit versucht wird, den fantastischen Reichtum einer solchen Vielfalt einzuschränken. Der Abbau von Vorurteilen und die Einübung von Toleranz verlangt Empathie und Kulturwissen.

In Klassen mit internationaler Besetzung hilft Ihnen Interkulturelle Kompetenz, den Austausch zwischen Schülern sensibel zu moderieren. Wer ist von seinem kulturellen Hintergrund eher leise und braucht Ermunterung, um zu sprechen; wer eher laut? Wer wird lange Sprechpausen machen, wer kaum Atem schöpfen? Ist eine Diskussion über die verschiedenen Sprech-Stile hilfreich und wie muss sie geleitet werden?

Folgende thematische Schwerpunkte bieten sich an:

  • Familien- und Erziehungskonzepte
  • Macht und Autorität
  • Männer und Frauen
  • Der „islamische Kulturkreis“
  • Sprache und Kultur
  • Stereotypen und Vorurteile
  • Interkultureller Fremdsprachenunterricht
  • Lexik
  • Sprechhandlungen
  • Tabus
  • Kommunikationsstile
  • Gesprächsablauf
  • paraverbale Faktoren

Interkulturelle Kompetenz erleichtert den Lehrenden den Unterrichts-Alltag und die Kommunikation mit Eltern und Schülern sehr und sie erreichen Ihr Ziel deutlich effizienter.

Interkulturelle Kompetenz der Schüler führt zu mehr Toleranz und Verständnis und zu weniger Mobbing und Ausgrenzung im Klassenzimmer und sozialen Umfeld.

Gerne plane ich Ihnen ein Training angepasst an Ihre persönlichen und örtlichen Bedürfnisse in Ihren Räumen oder Sie besuchen eins der öffentlich angebotenen Trainings. Die Termine dafür finden Sie hier.